In der Stadt Schwerte in Nordrhein-Westfalen
gibt’s ein Reibekuchen-Denkmal,
die so genannte Pannekauken-Frau. Und das kam so: Während einer Hungersnot im Mittelalter gab es kaum noch Saatgut für den Getreidebau.
Deshalb bauten Schwerter Frauen auf dem dafür ungeeigneten Boden Kartoffeln an.
Außer den Kartoffeln hatten sie noch Rapsöl aus der
nahegelegenen Mühle. Öl und Kartoffeln – was lag da näher, als Reibekuchen
auszubacken. Pannekauken hießen die damals. Die Puffer bewahrten die Stadtbewohner
vor dem Verhungern. Pannekauken-Schwaierte ist bis heute der Spitzname der Stadt. |