- Überfischung der Weltmeere: Anstieg des globalen Fangvolumens an Wildfisch; 1950= 19 Mill.t im Vergleich zu 2006= 90 Mill.t.
- ¼ des Fischbestands gilt als überfischt, weitere 50% werden bis an ihre biologische Grenze befischt.
- Meeressäuger, Seevögel und Jungfische verenden als Beifang in den Netzen.
- Durch schwindende Bestände gerät das marine Ökosystem aus dem Gleichgewicht, was wiederum die Lebensgrundlage der Fischer bedroht. Illegale, unregulierte und nicht gemeldete Fischereitätigkeiten verschärfen das Problem.
- 2.6 Milliarden Menschen decken ihren Bedarf an tierischem Eiweißstoff durch Fisch. Der Lebensunterhalt von 200 Millionen Menschen hängt ganz oder teilweise vom Fischfang und den an ihn angeschlossenen Industriezweigen ab (Quelle: Food and Agriculture Organisation, 2005).
Fazit: Große ökologische und volkswirtschaftliche Probleme ergeben sich bei steigender Weltbevölkerung!
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